Abtreibungsfolgen

Auch wenn manche Menschen meinen, dass Abtreibung ‚keine große Sache‘ sei, erzählt die Erfahrung vieler Frauen und Männer eine ganz andere Geschichte. Nämlich die der zerstörerischen Auswirkungen, die solch ein Erlebnis nach sich zog.

Im Rahmen einer Studie in den USA* sagten 66% der Frauen, dass sie tief in ihrem Herzen wussten, dass Abtreibung falsch sei. Und dreiviertel aller Frauen sagten, dass der Entschluss zur Abtreibung die härteste Entscheidung ihres Lebens war. Die Hälfte der Befragten sagten, sie trieben ab, um jemand anderem den Gefallen zu tun. Und fast 30% sagten, sie hatten Angst ihren Partner zu verlieren, wenn sie das Baby behielten.

Abtreibung hat Auswirkungen auf die eigene Seele und Psyche einer Frau, sowie auf die Beziehungen zu den Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Viele Ehen, Familien, Freundschaften und Partnerschaften sind durch Abtreibung zerstört worden. Ironischerweise oft die, in denen der Frau vom Partner gedroht wurde, dass er sie verlassen würde, falls sie das Baby behielte.

Bei einer geschätzten Zahl von 1000 Abtreibungen pro Tag in Deutschland, liegt es nahe, dass sich diese Erhebungswerte in ähnlichem Bereich befinden.

*Quelle: Priscilla K. Coleman, Professor of Human Development and Family Studies at Bowling Green State University, Ohio.

Wer ist von Abtreibungsfolgen betroffen?

  • Frauen und Männer, die Abtreibungen hinter sich haben.
  • Abtreibungsüberlebende. Menschen, die einen Abtreibungsversuch oder ihre eigene Abtreibung überlebten.
  • Geschwister, die in Familien aufwachsen, in denen Abtreibung stattgefunden hat und die ihre abgetriebenen Brüder/Schwestern schmerzlich vermissen.
  • Familienangehörige, wie z.B. Großeltern, die gerne ihre Enkelkinder im Arm gehalten hätten.
  • Ärzte und Pflegepersonal, welche direkt am Abtreibungsgeschehen beteiligt sind.
  • Freunde, Bekannte, Arbeitgeber oder Kollegen, die der Schwangeren zur Abtreibung rieten oder durch verweigerte Hilfeleistung dazu beitrugen, dass das Baby abgetrieben wurde.

Trauma-Risiko Faktoren

Beratungsgespräche sind Pflicht, bevor sich eine Frau für eine Abtreibung entscheidet. In solch einem Gespräch ist durchaus bereits erkennbar, welche der Frauen in besonderem Maße gefährdet sind, auf das belastende Trauma einer Abtreibung mit Folgeerscheinungen zu reagieren. Nicht jede Frau leidet unter Abtreibungsfolgen. Jedoch bei ungefähr 25% aller Frauen, die willentlich eine Schwangerschaft abgebrochen haben, treten emotionale, psychische oder spirituelle Belastungsstörungen auf.

Die nachfolgende Liste ist nicht erschöpfend, sondern soll dem allgemeinen Verständnis dienen, bei welchen Risikofaktoren eine Frau nach einer Abtreibung mit traumatischen Belastungsstörungen reagieren könnte.

Fühlt sich zur Abtreibung gezwungen:

  • Um die Bedürfnisse und Wünsche anderer zu erfüllen.
  • Wird mit Liebes- oder Anerkennungsentzug bedroht, wenn sie nicht “das Richtige“ tut.
  • Erfährt keinerlei emotionale oder materielle Unterstützung, um die Schwangerschaft fortzusetzen.
  • Wird vom Partner mit Verlassen bedroht.
  • Lebt in schwierigen Lebensumständen.
  • Erfährt häusliche Gewalt durch den Partner oder Angehörige.
  • Ist Opfer sexuellen Missbrauchs.
  • Vorgeburtlicher Test zeigt Geburtsdefekte des Kindes auf.
  • Druck von Ärzten, ein eventuell behindertes Wunschkind abzutreiben.
  • Ambivalenz/Unsicherheit über die Richtigkeit ihrer Entscheidung
  • Zuneigung/Wunsch, das Baby zu behalten
  • Psychiatrische Vorgeschichte

Psychische Spätfolgen einer Abtreibung

Jede Frau (und jeder Mann) reagiert unterschiedlich auf das Erlebnis einer Abtreibung. Manche meinen, es hätte ihnen nicht sonderlich geschadet. Andere wiederum leiden immens unter dem Verlust ihres Kindes. Viele kommen selbst nach Jahrzehnten nicht darüber hinweg. Besonders gefährdet für psychische Spätfolgen sind schwangere Jugendliche und Frauen, die einem hohen Druck ihres Umfeldes ausgesetzt waren oder sogar zur Abtreibung gezwungen wurden.

Wenn Risikofaktoren, wie z.B. ein extrem junges Alter, Single-Status der Frau, das Vorliegen eines bisher unbehandelten Traumas, häusliche Gewalt oder vielleicht eine sehr konservativ-christliche und verurteilende Lebenseinstellung zusammentreffen, befindet sich die unerwartet Schwangere natürlicherweise in einer Zwangslage und braucht Unterstützung. Wird diese nicht nur verweigert, sondern ihr zudem ausdrücklich zu verstehen gegeben, dass sie „das Problem“ gefälligst allein zu lösen habe, sieht sie sich in einer ihr ausweglos erscheinenden Situation.

Internationale Recherche Daten zeigen auf, dass zirka 75% der Abtreibungen unter Druck oder Zwang von außen durchgeführt werden. Die Frau erlebt, dass der Partner, Eltern oder Freunde (oft sogar der Arbeitgeber) ihr signalisieren, dass „dieses Kind unpassend sei und sie es niemals allein aufziehen“ könne. Nicht jede Schwangere kann dem Druck und der Negativität anderer standhalten. Verzweifelt und in ihrer Lebenssituation alleingelassen, entscheidet sie sich, ihr Baby abzutreiben.

Manch eine Frau ist bereits während der Abtreibung verzweifelt, traurig und traumatisiert. Eine andere atmet mit einem anfänglichen Gefühl der Erleichterung auf, dass „das Problem ja nun gelöst sei“. Ein Gefühl, was selten lange anhält, weil sich stattdessen jederart neue Probleme einstellen. Mindestens 20 bis 30% der Frauen, die abgetrieben haben, leiden kontinuierlich unter negativen psychologischen Folgeerscheinungen, oft bis ins hohe Alter.

Die Abtreibungsfolgen sind umso ausgeprägter, je mehr die Schwangere ihr Baby bereits angenommen und geliebt, jedoch dem Druck anderer geopfert hatte.

Psychologische Spätfolgen können sich folgendermaßen äußern:

  • Weinkrämpfe
  • Schuldgefühle
  • Unfähigkeit, sich selbst zu vergeben
  • Tiefsitzende Traurigkeit
  • Wut, Aggressionen
  • Emotionale Kälte
  • Fehlgeleitete Sexualität / Promiskuität
  • Essstörungen
  • Vermindertes Selbstwertgefühl
  • Drogen- und Alkoholmissbrauch
  • Albträume und Schlafstörungen
  • Selbstmordgedanken
  • Beziehungsstörungen
  • Selbsthass
  • Angst- und Panikattacken
  • Krisenschwangerschaften
  • Angst vor weiteren Schwangerschaften
  • Angst vor Gynäkologen
  • Hang zu weiteren Abtreibungen
  • „Flashbacks“ – Erinnerungen an die Abtreibung, die durch Gerüche, Geräusche oder Menschen ausgelöst werden (z.B. Arzt, Krankenhaus, Musik, Ort der Klinik)
  • Gefühl des Unwohlseins in Gegenwart von kleinen Kindern und Schwangeren
  • Erinnerungsverlust, Verdrängung
  • Unfähigkeit, bereits vorhandene Kinder zu lieben und zu versorgen
  • Gefühlskälte
  • Selbstverstümmelung, Schneiden
  • Einsamkeit
  • Schwierigkeiten, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen
  • Gefühl der Leere

Es ist nicht ungewöhnlich, dass viele Frauen (und Männer) für ihre emotionalen und psychischen Probleme jahrelang bei Ärzten und Psychologen Hilfe suchen, ohne jemals das Thema Abtreibung anzusprechen. Dass Abtreibung nicht zu unterschätzende Folgen haben könne, ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Thema, was eher verheimlicht und nicht offen angesprochen wird. Aus Befragungen wissen wir, dass zirka 50% der Frauen ihre Abtreibung selbst vor ihren engsten Angehörigen geheim halten. Unausgesprochenes Leid und Geheimniskrämerei machen einsam und traurig.

Wenn sie aber mutig die Trauer über ihr verlorenes Baby ansprechen wollen, wird den Betroffenen oft mit Unverständnis und Ablehnung begegnet. Viele, die vorher zur Abtreibung drängten, reagieren nun mit: „Ach, ist doch schon so lange her, vergiss es. Na und? Ist doch nichts Schlimmes. War ja noch kein richtiges Kind.“ Verletzende Antworten, mit denen die Frauen zurückgewiesen werden. Dieses Unverständnis verschlimmert die Einsamkeit der Frau und verstärkt ihre psychischen Probleme. Denn sie weiß, ihr Kind war ein richtiges Kind, und nicht der gern erwähnte „Gewebeklumpen“. Und die Trauer über ihr verlorenes Baby tut in Herz und Seele weh.

Erst wenn Betroffene das einschneidende Erlebnis des Kindsverlustes aufarbeiten können, sind sie auch fähig, ihre anderen Probleme in Angriff zu nehmen und zu bewältigen. Dieser Aufarbeitung widmet sich die Rachels Weinberg Methode mit erstaunlicher Wirkung.

Wir bieten die heilsame Bewältigung des Abtreibungserlebnisses in einfühlsamer Gruppenarbeit durch eine einzigartige Arbeitsweise, die auch in Fachkreisen weltweit hohen Anerkennungswert genießt. Weitere Info hier: Wie wir helfen.

(Daten-Quelle: Priscilla K. Coleman, Ph.D., Professor of Human Development and Family Studies, Bowling Green State University)

Pychische Abtreibungsfolgen

TEXT KOMMT NOCH!! In solch einem Gespräch ist durchaus bereits erkennbar, welche der Frauen in besonderem Maße gefährdet sind, auf das belastende Trauma einer Abtreibung mit Folgeerscheinungen zu reagieren. Nicht jede Frau leidet unter Abtreibungsfolgen. Jedoch bei ungefähr 25% aller Frauen, die willentlich eine Schwangerschaft abgebrochen haben, treten emotionale, psychische oder spirituelle Belastungsstörungen auf.

Die nachfolgende Liste ist nicht erschöpfend, sondern soll dem allgemeinen Verständnis dienen, bei welchen Risikofaktoren eine Frau nach einer Abtreibung mit traumatischen Belastungsstörungen reagieren könnte.

Fühlt sich zur Abtreibung gezwungen:

  • Um die Bedürfnisse und Wünsche anderer zu erfüllen.
  • Wird mit Liebes- oder Anerkennungsentzug bedroht, wenn sie nicht “das Richtige“ tut.
  • Erfährt keinerlei emotionale oder materielle Unterstützung, um die Schwangerschaft fortzusetzen.
  • Wird vom Partner mit Verlassen bedroht.
  • Lebt in schwierigen Lebensumständen.
  • Erfährt häusliche Gewalt durch den Partner oder Angehörige.
  • Ist Opfer sexuellen Missbrauchs.
  • Vorgeburtlicher Test zeigt Geburtsdefekte des Kindes auf.
  • Druck von Ärzten, ein eventuell behindertes Wunschkind abzutreiben.
  • Ambivalenz/Unsicherheit über die Richtigkeit ihrer Entscheidung
  • Zuneigung/Wunsch, das Baby zu behalten
  • Psychiatrische Vorgeschichte

Warum Frauen abtreiben

Frauen treiben aus den unterschiedlichsten Gründen ab. Viele sahen sich emotional unter Druck gesetzt. Andere wurden gewaltsam dazu gezwungen. Spätschwangere wollten vielleicht kein Kind mehr oder „sich das nicht noch einmal antun“, weil es bereits größere Kinder in der Familie gab. Eine frei und ungebunden lebende Frau wollte erst ihren Lebenstraum verwirklichen und das Leben genießen. Eine andere lieber erst eine Ausbildung zuende bringen, bevor sie Mutter würde.

Bei Beziehungsproblemen, finanziellen Engpässen oder ausgesprochen schwierigen Lebensumständen erschien mancher Frau eine Abtreibung als einziger Ausweg, wenn sie sich von den ihr nahestehenden Menschen alleingelassen fühlte.

Sexueller Missbrauch ist ein traumatisches Erlebnis, umso mehr, wenn daraus eine Schwangerschaft entsteht. Manche Frau wird in solchem Fall regelrecht zur Abtreibung gedrängt, weil man „es gut mit ihr meint“. Und viele denken, man könne ihr „solch ein Kind“ doch nicht zumuten.

Bei jugendlichen Missbrauchsopfern drängt meistens der Missbraucher zur Abtreibung, um den Beweis (das Baby) zu beseitigen und die oft junge Frau weiterhin missbrauchen zu können.

Wiederholte Abtreibungen sind meist der unbewusste Versuch einer Frau, das traumatische Erlebnis ihrer ersten Abtreibung zu bewältigen. Sie wird schwanger, um „etwas gutzumachen“ und meint, dass es „diesmal besser wird“, befindet sich jedoch in vielen Fällen in einer fast identischen Situation wie die, die bereits zur ersten Abtreibung führte. Je öfter eine Frau abtreibt, desto intensiver festigt sich das Trauma. Ein Teufelskreis.

Frauen, die sich einer In-vitro-Fertilisation unterzogen haben, werden sich plötzlich im Nachhinein bewusst, dass sie dadurch Frühabtreibungen und im Verlauf der „Behandlung“ vielleicht auch chirurgische oder medikamentöse Abtreibungen erlitten haben.

Und vielen Frauen wird erst nach Jahren der Anwendung klar, dass sie vermutlich Kinder durch Verhütungsmittel verloren haben. Leben beginnt bei der Empfängnis, der Befruchtung der Eizelle durch den Samen. Das bedeutet, dass durch die Anwendung empfängnisverhütender Mittel (wie Spirale, Pille, Pille danach) sogenannte Frühabtreibungen ausgelöst werden können. Durch die Wirkweise des Verhütungsmittels kann sich der Embryo nicht in die Gebärmutter einnisten und stirbt im frühesten Stadium seines Lebens ab.

Geheimnisse haben Macht.

Bei einer Abtreibung stirbt ein ungeborenes Kind. Weil ein Schwangerschaftsabbruch in der Regel in einem Zustand psychischer Benommenheit geschieht und von Geheimniskrämerei umgeben ist, kann solch ein Erlebnis die widersprüchlichsten Gefühle hervorrufen, die oft lange Zeit ungeklärt bleiben, sowohl während als auch lange Zeit nach der Abtreibung.

Diese vergrabenen Gefühle können Auslöser für eine Anzahl von Störungen sein, die das tägliche Leben negativ beeinflussen. Schweigend werden sie unterdrückt und brechen irgendwann – oft erst nach Jahren oder Jahrzehnten – wieder hervor.

In Folge eines Schwangerschaftsabbruchs können bei der Mutter Schuldgefühle, Trauer, Scham, Reue, große innere Leere, unkontrollierte Wut, Selbstverachtung, Depressionen, emotionale Störungen und Kälte, selbstzerstörerische Handlungen, Medikamentenmissbrauch, Alkoholsucht, Flucht in Aktivitäten und Arbeit, Beziehungsprobleme, Suizidgedanken, sexuelle Dysfunktionen, Sterilität auftreten. Die Ursache für diese Symptome ist eine Post-Traumatische Belastungs-Störung (PTPS) aufgrund eines Traumas, ausgelöst durch Angst einflößende Erlebnisse, wie z.B. Todeserfahrung, Gewalt, Missbrauch oder eben eine Abtreibung.

Männer und Abtreibungs-Mythen

Kevin Burke, LSW

Ein Vater, Tony, erzählt wie es war, als er von der ungeplanten Schwangerschaft erfuhr. Seine Freundin Jenny wollte unbedingt abtreiben, selbst als Tony sie inständig bat, das Kind zu behalten.

„Meine Gedanken gingen wie wild durcheinander…man hat so viele widersprüchliche Überlegungen und Gefühle. Einerseits versuchst du es in deinen Kopf zu kriegen, dass du ein Papa sein wirst, obwohl du das gar nicht geplant hast, und beginnst emotional eine Verbindung mit diesem Kind aufzubauen. Anderseits musst du dich davon abkoppeln, weil es vielleicht niemals ein Baby geben wird.“

Der Kontext der weitverbreiteten Annahme, dass eine Frau ein “Recht auf Abtreibung” habe, beinhaltet eine Attacke auf Herz und Seele dessen, was Vaterschaft bedeutet. Die reale Existenz des Kindes animiert diesen jungen Vater, egal unter welchen Umständen, seine Vaterrolle anzunehmen. Er fühlt sich jedoch völlig machtlos, denn die Weigerung seiner Partnerin, das gemeinsame Kind zu bekommen, fordert von ihm, seine Vatergefühle zu unterdrücken.

Glücklicherweise suchte Tony Hilfe, um mit seiner Wut und Trauer fertigzuwerden, da er die Abtreibung als Angriff auf seine Männlichkeit und Vaterrolle empfand.

Charlie Conner, der in Groß-Britannien mit Rachels Weinberg arbeitet, sagte in einem Interview der Zeitung Daily Mail über Abtreibungsfolgen bei Männern:
„Es ist normal, dass ein Mann Schuld und Scham empfindet – ein Trauerprozess muss natürlicherweise stattfinden… Das Schuldgefühl wird umso ausgeprägter sein, wenn der Mann die treibende Kraft zur Abtreibung war. Selbst wenn jemand nicht gläubig ist, kann er sich bestraft fühlen, wenn Probleme in seinem Leben auftauchen. Oder, wenn er andere Kinder hat, kann er unter der Angst leiden, dass ihnen irgendetwas Schlimmes zustoßen könnte; sozusagen als Strafe dafür, was er getan hat.“

Viele Mythen spinnen sich um die Annahme, dass die Abtreibung seines Kindes einem Mann letztlich nicht viel ausmachen würde. Die Realität sieht jedoch anders aus. Die auf verschiedenen Studien basierende Mythos-Liste erläutert:

Mythos #1

Abtreibung ist eine private, persönliche Entscheidung zwischen der Frau und ihrem Arzt. Bei 95% aller Abtreibungen spielt der Mann bei der Entscheidung eine zentrale Rolle.

Mythos #2 – Männern geht’s nach der Abtreibung gut…sie sind meistens erleichtert.

Und falls sie irgendwelche negativen Gefühle wegen der Abtreibung haben, geht das in der Regel schnell vorbei.

Laut der größten Studie über Männer nach Abtreibung, antwortete die Mehrzahl der Befragten, dass sie noch nach Jahren über den Abbruch und das ungeborene Kind nachdenken. Viele gaben an, zu trauern und sich für ihre Rolle zu schämen, die sie bei der Abtreibung gespielt hatten.2 Es ist zwar richtig, dass es zuerst eine Erleichterung war, weil die „Krise“ wohl bewältigt schien, aber wenn man an der Oberfläche dieser Aussage kratzt, kommen Gefühle des Mannes über seine Rolle bei der Abtreibungsentscheidung zutage, die verwirrend schmerzvoll sind. Reue, Kummer und Traurigkeit, Angst, Depression und Schlaflosigkeit kommen am häufigsten vor. Diese Gefühle werden von Männern oft durch Ungeduld und Wut ausgedrückt.

Mythos #3 – Falls Männer irgendwelche negativen Gefühle wegen der Abtreibung haben, können sie sie mit Freunden, der Familie oder einem Pfarrer/Pastor besprechen.

Männer reden mit niemandem über die Abtreibung…nicht mal mit dem besten Freund. Abtreibung ist ihr schmerzvolles Geheimnis, unter dem sie in Einsamkeit leiden. Diese Isolation und das Unterdrücken von Scham, Schuld und Trauer macht Männer dafür anfällig, ihren Schmerz durch sexuelle Promiskuität, Pornografie, Drogen- und Alkoholmissbrauch zu ersticken. Viele Männer berichten, dass ihre Wutausbrüche gegenüber Angehörigen, Kollegen oder Vorgesetzen in direktem Zusammenhang mit einem nicht verarbeiteten Abtreibungserlebnis stehen.

Mythos #4 – Abtreibung hat keinen Einfluss auf zukünftige Beziehungen des Mannes.

Nach der Abtreibung enden die meisten Beziehungen. Für den Mann ist eine Abtreibung ein verwirrendes Verlusterlebnis, weil es seine Sensibilität bezüglich Sexualität, Intimität und Elternschaft empfindlich stört. Die unverarbeiteten Gefühle von Scham, Wut und Trauer können zum Vorschein kommen, wenn er sein Leben wieder mit einer anderen Frau teilen möchte. Er kann sich schwer damit tun, Vertrauen und Intimität aufzubauen, was oft in zerrütteten oder gescheiterten Beziehungen endet.3

Mythos #5 – Abtreibung hat keinerlei Einfluss auf die Beziehung des Vaters mit seinen zukünftigen Kindern.

Väter, die eine vorhergehende Abtreibung erlebt hatten, berichten, dass sie Verwirrung und Schuldgefühle empfanden, als sie später ein Kind erwarteten. Das Anschauen von Ultraschall-Bildern ihres Sohnes oder ihrer Tochter verbanden sie mit dem anderen Kind, welches sie gezeugt und durch Abtreibung verloren hatten. Solche auf Männer einstürmenden Gefühle können verhindern, dass sie so gute Väter und Ehemänner werden, wie sie es gern sein möchten.

Mythos #6 – Männer sterben nicht an Abtreibung.

Wenn ein Mann machtlos zusehen muss, und nicht verhindern kann wie sein Kind abgetrieben wird, oder er der Entscheidung seiner Partnerin zögerlich zustimmt, diese jedoch später bereut, kann es ihn in eine lebensbedrohende Verzweiflung stürzen, bis hin zum Selbstmord.4 Man muss sich vor Augen führen, dass die Tendenz zu impulsiven und selbstzerstörerischen Verhaltensweisen ein Ventil für die Wut und Hilflosigkeit sein kann, die viele Männer nach einer Abtreibung empfinden. Solch ein Verhalten kann zu Verletzungen oder schlimmstenfalls zum Tod von Männern oder Angehörigen führen.5

Mythos #7 – Obwohl es höchst unwahrscheinlich erscheint, dass du später mal irgendwelche negativen Gefühle oder Probleme nach einer Abtreibung hast, ist es das Beste, nicht mehr dran zu denken und einfach weiterzuleben.

Heilungsprogramme helfen sowieso nichts und flössen dir nur Gewissensbisse oder Schlimmeres ein.

Dieses ist der entscheidendste Mythos; den Männer jedoch zerstreuen können, indem sie ihre Isolation aufgeben und den couragierten Männer folgen, die die Wahrheit über ihr Abtreibungserlebnis erkannt und Heilung gesucht haben. Ein Leben in Scham und Wut muss nicht sein. Heilsame Aufarbeitung bringt neue Hoffnung in dein Leben und wird dir und deiner Familie, sowie deinen Freunden und Arbeitsbeziehungen zum Segen sein.

Weitere BETROFFENE

Nicht nur die Mutter und der Vater eines abgetriebenen Kindes leiden unter den Folgen einer Abtreibung. Der Verlust des Babys betrifft die gesamte Familie und andere, die direkt oder indirekt mit der Abtreibung und ihren Folgen konfrontiert werden:

Die Großeltern des Ungeborenen:

Möglicherweise verweigerten sie der Schwangeren ihre Unterstützung oder rieten ihr zur Abtreibung. Manche haben vielleicht massiven Druck ausgeübt und die Mutter regelrecht zur Abtreibung gezwungen.
Wir denken aber auch an die Großeltern, welche die Abtreibung des Enkelkindes nicht verhindern konnten. Sie sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Manche erfahren erst später von der Abtreibung und stehen nun hilflos vor dem familiären Unglück, ohne zu wissen, wie sie damit umgehen sollen.

Die Geschwister von abgetriebenen Kindern:

Das Wissen, dass ihre Mutter eines, oder mehrere, ihrer Geschwister abgetrieben hat, löst in der Regel eine Vielzahl von Fragen bei den lebenden Kindern aus: „Warum hat meine Mutter mich leben lassen, meinen Bruder/meine Schwester aber nicht?“ – „Liebt meine Mutter mich wirklich, oder hätte sie mich vielleicht auch lieber abgetrieben?“ – „Wie konnte meine Mutter ihr eigenes Kind einfach wegwerfen?“ Die Hilflosigkeit, keine befriedigenden Antworten auf solche Fragen zu bekommen und die Tatsache, dass die Geschwister unwiederbringlich verloren sind, verursachen Selbstzweifel, Minderwertigkeitsgefühle, Trauer und Ratlosigkeit. Menschen, deren Geschwister einer Abtreibung zum Opfer fielen, tragen oft ein jahrelanges stilles Leid mit sich herum. Lesen Sie auch: Vom Generationen fluch befreit

Freunde oder Bekannte, die den Rat zur Abtreibung gaben oder die Schwangere aus falsch verstandener Hilfestellung zur Abtreibung fuhren.
Andere mögen der Schwangeren ihre Hilfe damals verweigert haben und fühlen sich nun schuldig, weil sie die Trauer und Verzweiflung über den Kindesverlust bei der Mutter erleben.

Ärzte, Krankenpfleger, Klinikmitarbeiterinnen, die leichtfertig Schwangeren zur Abtreibung rieten oder gar drängten, eine Überweisung zum Abtreibungsarzt schrieben oder selbst die Abtreibung durchführten. Das Wissen um die Brutalität des Eingriffs und des Entsorgens des toten Kindes hat im Laufe der Jahre bei vielen medizinischen Fachkräften Auswirkungen, wie z.B. Depressionen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Gefühlslosigkeit und Isolation. Abtreibungspersonal steht in der medizinischen Anerkennung auf der untersten Stufe und wird nicht selten von Kollegen gemieden. In Erkenntnis, falsch gehandelt zu haben, leiden sie oft immens unter den Folgen ihres Tuns. Sie fühlen sich schuldig und betroffen.

Abtreibungsüberlebende

Abtreibungsüberlebende sind Kinder, die direkt oder indirekt von Abtreibung bedroht waren, aber überlebten.

In jedem Menschen, der erfährt, dass seine Mutter versucht hat, ihn abzutreiben und ihn eigentlich gar nicht haben wollte, löst solch eine Nachricht einen extrem emotionalen Schock aus. Die psychischen und seelischen Verletzungen, die von dem Wissen herrühren, ungewollt zu sein, betreffen u.a. folgende Kinder:

  • Kinder, die ihre eigene (Spät-)Abtreibung überlebten und durch eine misslungene Abtreibung lebensfähig auf die Welt kamen.
  • Kinder, die einen direkten Abtreibungsversuch der Mutter (z.B. durch Medikamente) überlebten.

Kinder haben aus den unterschiedlichsten Umständen einen Abtreibungsversuch überlebt:

  • die als Zwilling bei der Abtreibung übersehen worden sind;
  • die abgetrieben worden wären, wenn ihre Eltern die Möglichkeit dazu gehabt hätten oder schneller dazu entschlossen gewesen wären;
  • deren Eltern überlegten, ob sie „erwünscht“ sind und leben sollten oder „unerwünscht“ und deshalb abgetrieben werden sollten;
  • deren Eltern ihnen sagten, sie hätten sie besser abgetrieben;
  • die in Ländern mit hohen Abtreibungszahlen aufgewachsen sind;
  • die in Familien geboren wurden, in denen bereits Geschwister abgetrieben wurden.
  • Die Leiden der Abtreibungsüberlebenden sind tiefsitzend und mannigfach.

Mögliche Symptome sind:

Abtreibungsüberlebende fühlen sich schuldig, dass sie leben; neigen zu ausgeprägten Minderwertigkeitsgefühlen, leben angstvolle Bindungen und Beziehungen, leiden unter Wut, Existenzängsten, Selbstzweifel, Misstrauen, Abneigung gegenüber Kindern sowie oftmals unter Süchten und Suizidgedanken.

Rachels Weinberg nimmt sich Abtreibungsüberlebenden an: Tel. 05121 133761

„Die Abtreibung hat mein Selbstwertgefühl zerstört. Ich stehe nicht mehr zu meinen Überzeugungen und definiere mich darüber, wie andere über mich denken, was ich tun oder wie ich sein sollte. Besonders wenn sie gebildet sind, scheint es mir, dass sie die Dinge besser einschätzen können und bessere Entscheidungen treffen als ich.“

— Linda

„Meine Abtreibung hat eine große Leere in mir hinterlassen. Weil ich das getan habe, fühle ich mich nicht so wertvoll wie andere Menschen. Ich habe alles verraten, an das ich glaubte, weil mir einfach der Mut fehlte. Ich bin auf ihn, meine Freunde und besonders auf mich selbst wütend. Zu Weihnachten in diesem Jahr wäre mein Baby geboren worden. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzudenken. Ich stelle mir mein Baby ständig in meiner Fantasie vor.“

— Marguerite

„Ich fühle mich unwürdig, schuldig und egoistisch. Es kommt mir vor, als ob ich Gott und meine Erziehung verraten habe. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich das getan habe, was ich tat. Ich sehne mich nach Vergebung, und dass ich einmal bei Gott im Himmel sein werde.“

— Gerry

„Die Abtreibung, die ich hatte, führte mich dazu, alle tieferen Beziehungen zu Männern und Frauen zu vermeiden. Ich scheue mich davor, mich einer Beziehung gegenüber zu öffnen, aus Angst, verletzt zu werden. Mir kommt es vor, als ob ich das Schlimmste getan habe, was man tun kann – Mord – und frage mich, warum ich das damals nicht so klar wahrgenommen habe. Im Grunde wusste ich es, aber ich habe es im Innersten nicht wahrhaben wollen. Wie konnte ich nur so unaufrichtig, so unsensibel, so dumm sein?“

— Patricia

„Die Abtreibung hat dazu geführt, dass ich mir minderwertig vorkomme. Seither fühle ich, dass ich es nicht verdiene, zu leben. Ich habe mich durch Verbrennungen, Schnitte u.ä. selbst verstümmelt, um mich auf diese Weise als lebendig wahrzunehmen. Ich fühle mich innerlich kalt, wie betäubt. Ich möchte ein normales Leben führen und meine Tochter ohne diesen inneren Zwang, sie festhalten zu müssen, aufwachsen lassen. Ich habe das zwanghafte Empfinden, sie würde mir wegen meiner Tat weggenommen und ich muss sie davor beschützen. Ich sehne mich nach einem glücklichen, normalen Leben für sie und für mich.“

— Lisa

„Die Abtreibung hat in mir eine 12 Jahre lange Depression hervorgerufen. Das hat die mütterliche Beziehung zu meinen Kindern gestört, besonders zu dem ältesten. Aber auch alle anderen Beziehungen waren betroffen, einschließlich der Fähigkeit, meinen Mann vorbehaltlos zu lieben. Und sie hat natürlich auch mein Selbstwertgefühl vermindert, das vorher schon nicht gut entwickelt war.  Es lastet ein erdrückendes Schuldgefühl auf mir wegen meiner Entscheidung, die Abtreibung durchführen zu lassen.“

— Donna

„Meine Abtreibung hat einen schwerwiegenden Verlust an Selbstachtung und Selbstwertgefühl verursacht. Andererseits hat sie mich auch dazu gebracht, mich intensiv für Lebensrechtsfragen zu engagieren. Ich litt lange Zeit allein, und infolgedessen habe ich mich selbst immer mehr isoliert, und von der Gesellschaft, bis hin zu dem Punkt, dass ich Angst davor hatte, an öffentlichen Veranstaltungen teilzunehmen. Die Folge war eine selbst verursachte Isolation innerhalb der Gesellschaft bis zu dem Punkt, dass ich Angst davor hatte, öffentliche Aufgaben zu übernehmen. Die Notwendigkeit, meine lebenden Kinder großzuziehen, hatte dabei einen „mildernden“ Effekt. Ich war unfähig, Menschen in die Augen zu sehen, aus Angst, sie könnten mein Geheimnis erfahren.“

— Monika

„Meine Frau und ich hatten eine Abtreibung, bevor wir verheiratet waren. Wir versuchten, dies hinter uns zu lassen, aus der Erinnerung zu verdrängen. Aber es kam alles anders. Meine Frau entfernte sich körperlich und seelisch immer weiter von mir. Da war ein unausgesprochener Abgrund zwischen uns, den wir einfach nicht überwinden konnten. Ich war wütend und einsam. Immer wenn sie davon sprach, fühlte ich mich so beschämt und durch ihren und meinen Schmerz so bedroht, dass ich mich einfach auf kein Gespräch mit ihr eingelassen habe. Das hat die Dinge nur noch schlimmer gemacht.“

  — John

„Achtzehn Jahre lang habe ich wegen meiner Abtreibung gelitten. Ich war wütend über mich, weil ich nicht stark genug war, die Kinder zu behalten. Ich verdammte mich, so wie ich dachte, dass auch Gott mich verdammt. Ich hatte das Gefühl, dass meine Tat niemals vergeben werden könnte. Ich wollte bestraft werden, und weil niemand mich ausreichend hart bestrafte, bestrafte ich mich selbst. Ich fühlte mich Gottes Liebe und Vergebung nicht würdig.  Im letzten Jahr fand ich diese Vergebung. Ich nahm Gottes Vergebung an – sie war schon immer da gewesen. Ich habe mir auch selbst vergeben. Ich hatte früher diese Kinder nicht als die meinen angesehen – vielleicht wegen des Umstandes ihrer Zeugung – durch Inzest.“

— Catherine

„Meine Abtreibung hat mich leer, einsam und verzweifelt hinterlassen. Sie hat mich zu einem Punkt gebracht, von dem aus es praktisch kein Entkommen gab. Der Selbsthass, den ich empfand, wenn ich in den Spiegel sah, hat mich die letzten 10 Jahre begleitet.“
— Lori

„Die Lügen haben mir am meisten zugesetzt: Was für eine große Lüge das alles ist! Und dann das Lügengeflecht drumherum, es gäbe keine Auswirkungen dieser Abtreibung, es sei alles nicht so schlimm; erst alles aufs Spiel setzen und dann die Heimlichtuerei. Die Wahrheit ist, dass ich sehr gelitten habe; eine der größten Lügen ist, dass es einen nicht berührt. Mein Herz ist erkaltet. Ich habe ums bloße Überleben gekämpft, in einer als sinnlos empfundenen Existenz – ich hatte kein richtiges Leben mehr. Ich tat so, als ob ich nicht verletzt sei, dabei war ich es auf eine ganz furchtbare Weise.“

— Anne

„Mittlerweile habe ich gemerkt, dass mich die Abtreibung um etwas in mir betrogen hat, von dem ich vorher gar nicht einmal wusste, dass es da war. Ich war jemand, der anderen – und mir selbst – Vertrauen und Liebe entgegenbrachte. Seitdem habe ich eine Mauer um mich selbst gebaut, um mich vor denen zu schützen, die mit daran beteiligt waren. Ich habe an ihnen eine Seite entdeckt, die so was von egoistisch ist! Diese Erfahrung stahl einen Teil von mir selbst, den ich seit Jahren verloren habe.“

— Susanne

„Was mir meine Abtreibung zugefügt hat, ist die Entstehung einer Essstörung. Ich weiss, dass die Abtreibung eine Menge an Selbsthass in mir hervorgerufen hat, die in der Essstörung und in vielen anderen Problemen Ausdruck fand.“

— Anonym

„Es war im Sommer als ich 15 wurde – ich war noch nicht mal in der Oberschule. Der Kerl war deutlich älter und aus schlechten Kreisen. Ich war erschrocken. Meine Mutter sagte, ich könnte das Baby nicht behalten. Ich wusste nicht, was ich wollte, außer dass die Sache vorüber geht, auf welche Weise auch immer. Jetzt, 25 Jahre später und nach der Geburt meines ersten Kindes im Alter von 40, erkenne ich, dass das, was ich damals getan habe, für mich heute unbegreiflich ist. All die Jahre habe ich kaum daran gedacht, so als ob es gar nicht stattgefunden hätte, es war eben „ok“, so zu handeln. Jetzt bin ich voller Reue, empfinde ein Gefühl des Verlustes und habe Schuldgefühle. Jedes Mal, wenn ich meinen hübschen Sohn ansehe, werde ich an das Baby erinnert, das nie eine Chance hatte. Ich habe das Gefühl, dass ich keine Befreiung von meiner Schuld und meinem Schmerz verdient habe, weil es die Strafe dafür ist, ein Leben genommen zu haben, das Leben meines EIGENEN Kindes. Ich betrachte dies jetzt mit den Augen einer Erwachsenen, nicht eines Teenagers. Wer weiß wie die Sache ausgegangen wäre? Aber das ist genau der Punkt … sie hätte ja auch gut ausgehen können. Ich werde das nie wissen.“

— Julie